SPD-Fraktion: Augsburg soll sich an der Initiative aus Seenot geretteter Flüchtlinge beteiligen

10 Aug 2018
Michael Egger
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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die SPD Stadtratsfraktion stellt folgenden

Antrag:

Die Stadt Augsburg beteiligt sich an der Initiative  der Städte Köln, Bonn, Düsseldorf, Potsdam und Regensburg zur Aufnahme von aus Seenot geretteter Flüchtlinge. Der Oberbürgermeister wird gebeten, wie die Oberbürgermeister aus den genannten Städten einen entsprechenden Brief an die Bundeskanzlerin zu adressieren.

Begründung:

Die Friedensstadt Augsburg steht wie kaum eine andere Kommune für das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen. Gegenseitiger Respekt und die Achtung der Würde jedes einzelnen Menschen sind integraler Bestandteil der Identität der Stadt Augsburg.

Die Städte Köln, Bonn, Düsseldorf, Potsdam und – als erste bayerische Stadt – Regensburg haben mit ihren viel beachteten Schreiben an Frau Bundeskanzlerin Merkel ein Signal für Humanität, für das Recht auf Asyl und für die Integration Geflüchteter gesetzt. Auch wir in Augsburg wissen, dass eine europäische Lösung der richtige Weg ist. Bis eine europäische Lösung mit allen Beteiligten vereinbart ist, ist es dringend geboten, die Seenotrettung im Mittelmeer wieder zu ermöglichen und die Aufnahme der geretteten Menschen zu sichern. Die Stadt Augsburg kann und soll in Not geratene Flüchtlinge aufnehmen – genauso wie andere Städte und Kommunen in Deutschland es bereits angeboten haben. Wir wollen nicht zusehen, wie tausende Menschen im Mittelmeer ertrinken. Wir wollen unseren Beitrag leisten, die humanitäre Katastrophe an der Außengrenze Europas zu verhindern.

Mit freundlichen Grüßen

gez.

alle Fraktionsmitglieder

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