Dr. Stefan Kiefer

„Mehr hier. Mehr wir. Mehr Augsburg.“

Dr. Stefan Kiefer

Persönliches:

Jahrgang 1969
verheiratet, drei Kinder
3. Bürgermeister und Sozialreferent der Stadt Augsburg
Jurist, Rechtsanwalt

Meine beruflichen Stationen als Rechtsanwalt verbrachte ich im Wesentlichen für 5 Jahre in einem mittelständischen Bauträgerunternehmen in München und 11 Jahre in der Kanzlei Sonntag & Partner in Augsburg.

Kommunalpolitische Ämter:

In den Stadtrat zog ich erstmals 2002 unter dem damaligen SPD-Oberbürgermeister Paul Wengert ein, wo ich erst der umweltpolitische Sprecher der Fraktion, 2005 auch stellvertretender Fraktionsvorsitzender wurde. Nach der Kommunalwahl 2008 übernahm ich das Amt des Fraktionsvorsitzenden und im Wahlkampf 2013/2014 war ich der OB-Kandidat der SPD, wo ich immerhin das zweitbeste OB- und Stadtratsergebnis erhielt. Seit Mai 2014 bin ich Dritter Bürgermeister der Stadt und leite das breit gefächerte Sozialreferat mit weit über 1000 Mitarbeitern und gut einem Viertel des städtischen Haushaltsvolumens.

Aufgaben und Ziele:

Mit der Leitung des Sozialreferats aber auch aufgrund meiner politischen Haltung ist es mir ein großes Anliegen, die Teilhabe eines jedem und jeder in unserer Gesellschaft zu ermöglichen und den sozialen Frieden zu gewährleisten. Das ist nicht nur sozial gerecht, sondern ermöglicht auch die bestmögliche Entwicklung unserer Gesellschaft und wirkt präventiv am besten gegen Gefahren von innen und außen. Bei allen Aufgaben ist mir wichtig, dass auch die zuständigen Ämter in der Lage sind, ihre Aufgaben zu erfüllen, weshalb ich besonders in den ersten Jahren dieser Periode viele Umstrukturierungen in den Ämtern veranlasst habe.

Folgende Bereiche verfolge ich besonders:

  1. Mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie gestalte ich das Aufwachsen in einer familienfreundlichen Stadt. Dabei will ich die Familienstrukturen unterstützen und auch der Jugend den Raum für die eigene Entwicklung zu starken und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten geben. Dabei sind mir die Träger der Jugendhilfe, der Jugendhilfeausschuss und besonders der Stadtjugendring unverzichtbare Partner.
  2. Für die Seniorinnen und Senioren gilt es, ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu unterstützen, beim Wohnen, durch Betreuungs- und Beratungsangebote, und das möglichst im gewohnten Quartier. Der Seniorenbeirat steht mir dabei zur Seite.
  3. Unsere städtische Altenhilfe wird bis zur nächsten Wahlperiode seine längst überfälligen Umstrukturierungen vollzogen haben und so zusammen mit den anderen Trägern Teil des Pflegesystems in unserer Stadt sein, das auf die Bedürfnisse der Menschen in ihren Lebenslagen und Herkünften eingeht. Hier arbeite ich mit der Werkleiterin aber auch den anderen Trägern in der Altenhilfe Hand in Hand.
  4. Für die vielen Flüchtlinge in unserer Stadt habe ich zunächst die Unterbringung in unseren dezentralen Unterkünften organisiert; die Integration in KiTa, Schule, Beruf und Gesellschaft ist der wesentlich wichtigere Schritt, den mein Referat als Querschnittsaufgabe zusammen mit allen gesellschaftlichen Akteuren begleitet und unterstützt.
  5. Das zentrale sozialpolitische Thema unserer Zeit ist das Wohnen, denn Wohnraum ist seit einigen Jahren wieder knapp in unserer Stadt. Zusammen mit der mir zugeordneten WBG und dem Wohnungs- und Stiftungsamt gilt es hier besonders den Anteil des geförderten Wohnraums wieder zu erhöhen, aber auch die Wohnungssuchenden zu unterstützen, über die Ämter, geeignete Beratung aber auch mehr Transparenz auf dem Wohnungsmarkt. Die Verbesserung der Situation der Obdach- und Wohnungslosen liegt mir dabei besonders am Herzen.
  6. Für die Menschen mit Behinderung bin ich neben dem Oberbürgermeister der primäre Ansprechpartner der Stadt Augsburg; hier geht es neben der Zusammenarbeit mit dem Beirat der Menschen mit Behinderung auch um die Erstellung eines Aktionsplans nach der UN-Behindertenkonvention bis hin zu geeigneten Wohnprojekten.
  7. Wo unsere Bürgerinnen und Bürger ihr Leben wirtschaftlich nicht alleine bewältigen können, sieht unserer Sozialstaat Hilfesysteme, die im Wesentlichen in meinem Referatsbereich angesiedelt sind: Amt für Soziale Leistungen, Fachbereich Wohnen und Unterbringung, aber auch die städtische Trägerschaft am Jobcenter. Mit diesen stelle ich die gesetzlichen Leistungen sicher und verfolge die Schnittstellen zur Arbeitsagentur. Wo immer möglich arbeite ich mit meinen Mitarbeitern daran, dass nicht nur Gesetzesvollzug sondern auch Prävention zur Vermeidung von prekären Situationen und deren Folgen erbracht wird.
  8. Als Stiftungsreferent arbeite ich mit dem Wohnungs- und Stiftungsamt an einer zeitgemäßen und effizienten Steuerung unserer städtisch verwalteten Stiftungen, damit sie im Sinne der Stifter auch künftig zur Gestaltung der sozialen, kulturellen und ökologischen Rahmenbedingungen unserer Stadt beitragen können.
  9. Als Bürgermeister vertrete ich über den Referatsbereich hinaus die Stadt bei besonderen Anlässen und natürlich auch das eine oder andere persönliche „Steckenpferd“. So verfolge ich die Pflege unseres historischen Erbes besonders, sei es beim Römermuseum, an der Stadtmauer oder auf entsprechenden Festen. Als bekennender Christ halte ich gerne Kontakt zu den vielfältigen anderen Konfessionen und Religionen in unserer Stadt. Der Empfang ausländischer Gäste und auch der Kontakt zu unseren Partnerstädten liegen mir sehr am Herzen. Und es vergeht kein Tag, an dem Bürgerinnen und Bürger nicht auch mit anderen Themen auf mich zukommen, wo ich nach Möglichkeit vermittle oder unterstütze.