Verkehrspolitik der SPD-Fraktion Augsburg

Verkehrspolitik: Augsburg – gut angebunden

Augsburg ist Wachstumsregion. Aus einer Studie der IHK Schwaben „Erweiterter Wirtschaftsraum Augsburg – eine Positionsbestimmung“ geht hervor, dass die Stadt und sein erweiterter Wirtschaftsraum von der Metropolregion München profitieren und gleichzeitig Teil des wirtschaftlichen Erfolgs des südbayerischen Wirtschaftsraums sind. Täglich pendeln rund 19.000 Personen nach München in die Arbeit. Doch auch innerhalb der Stadt ist ein leistungs- und zukunftsfähiges Verkehrsnetz notwendig, um Augsburg als dynamische Region und florierenden Wirtschaftsstandort voranzubringen.

SPD-Fraktion_Augsburg_Verkehr

Öffentlichen Nahverkehr weiter ausbauen

Bushäuschen haben bekanntlich ihren eigenen Charme, doch wer zu lange dort im Regen steht, der weiß diesen nicht zu schätzen. Wir müssen dafür sorgen, dass der Öffentliche Personennahverkehr für alle Bürgerinnen und Bürger so optimal wie möglich gestaltet ist. Dazu gehören gute Anbindungen in entsprechender Taktung genauso wie eine attraktive Preisstruktur. Dazu gehört aber auch, dass Wohngebiete weitgehend von Verkehrsbelastungen befreit oder entlastet werden und Menschen in Augsburg auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. An diesem Ziel halten wir konsequent fest.

SPD-Erfolg Sozialticket/ vergünstigtes Schülerticket

Ein besonderer Erfolg für die sozial Schwächeren in Augsburg: Im Jahr 2015 konnte die SPD-Stadtratsfraktion die Forderung eines Sozialtickets durchsetzen. Bis März 2016 nahmen bereits 2.800 Personen dieses Ticket in Anspruch.

Durch das Sozialticket werden weitere Forderungen der SPD-Fraktion ab dem Jahr 2017 in Kraft treten: Nach den Planungen des Augsburger Verkehrsverbundes AVV wird es ein sogenanntes Jedermann-Ticket geben. Dies ist für alle Nutzer des ÖPNV für monatlich 19,50 Euro erhältlich. Außerdem wird es ein deutlich günstigeres Schülerticket geben.

Verlängerung der Linie 3 nach Königsbrunn

Beim Ausbau des ÖPNV konnte die SPD-Stadtratsfraktion einen weiteren Durchbruch erzielen: Ab dem Jahr 2020 soll die nach Königsbrunn verlängerte Linie 3 in Betrieb gehen. Dies entspricht ganz unserem Grundsatz, dass Wohngebiete optimal an den ÖPNV angeschlossen sein müssen. Durch die Verlängerung der Linie 3 werden der Stadtteil Haunstetten und das zukünftige Neubaugebiet im Stadtteil Haunstetten-Südwest weitgehend angebunden sein.

Auch der Augsburger Westen mit neuen Wohnvierteln auf dem Reese-Areal und im Sheridan-Park sind auf eine verbesserte ÖPNV-Anbindung angewiesen. Dazu gehört auch die neue Uniklinik, die den ÖPNV im Augsburger Westen noch stärker in Anspruch nehmen wird. Deshalb fordern wir, die neue Straßenbahnlinie 5 vom Hauptbahnhof zur Uniklinik einzuführen.

Augsburg will Fahrradstadt 2020 werden. Doch wer einmal durch die Bahnunterführung von Augsburg nach Pfersee geradelt ist, der weiß, dass die Stadt bis dahin noch eine weite Wegstrecke zurücklegen muss.

Die SPD unterstützt das Projekt „Fahrradstadt 2020“. Um dieses Ziel zu erreichen, sind noch mehr finanzielle Mittel notwendig. Es ist der SPD-Stadtratsfraktion gelungen, die Verpflichtungsermächtigungen für das Jahr 2017 auf 1, 5 Millionen Euro zu erhöhen. Damit können zentrale Geh- und Radwege weiter ausgebaut werden.

  • Fahrradstadt Augsburg: Damit dieses Projekt ein Erfolg wird, hat die SPD zusätzlich folgende Anträge gestellt:
  • Ausbau des Radweges in der Stuttgarter Straße und August-Wessels-Straße
  • Abstellmöglichkeiten an der Straßenbahn- und Bushaltestellen am Theodor-Heuss-Platz und am Oberhauser Bahnhof
  • Erneuerung der Fahrbahnmarkierung in der Schertlinstraße
  • Erprobung einer grünen Welle für Radfahrer auf der Gögginger Straße

Elektromobilität gehört die Zukunft, heißt es, doch ohne entsprechende Infrastruktur erlahmt selbst das beste Projekt. Die SPD-Stadtratsfraktion setzt sich für den Ausbau von Ladestationen für Elektroautos ein.

Wir erhoffen uns davon, dass diese Fahrzeuge in der Bevölkerung mehr Akzeptanz gewinnen. Elektromobilität schont nicht nur die Umwelt, sondern auch die Ohren. Sie ist ein wichtiger Beitrag gegen die Lärm- und Umweltbelastung, die in Städten wie Augsburg ohnehin groß genug ist.